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Veranstaltungen:

5. September, 18:00 Uhr
Klagenfurt, Neuer Platz

 

Klaus Händl
Stücke
2006

Mit einem Nachwort von Helmut Schödel.

ISBN: 9783854207030
16.- €
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gebunden, 21 x 13 cm
152 Seiten

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»Mit diesen drei Texten hat es der Autor geschafft, unverwechselbar zu sein. Seine Stücke lassen sich auch als Buch mit großem Abenteuergewinn lesen.« (Helmuth Schönauer, Buchkultur)

Als Händl Klaus 1994 mit seinem Prosaband (Legenden) debütierte, brachte er einen ganz neuen, überraschenden Ton in die deutsche Literatur, war damit überaus erfolgreich – und dennoch publizierte er seitdem kaum mehr Prosatexte, sondern widmete sich fortan dem Theater, wo er ebenfalls durch Nicht-Erfüllen aller Erwartungen reüssierte.
In diesem Band sind nun Händls erste drei Theaterstücke versammelt:
Ich ersehne die Alpen; So entstehen die Seen (Uraufführung beim steirischen herbst 2001),
(Wilde) Der Mann mit den traurigen Augen (Uraufführung beim steirischen herbst 2003, Abdruck in ›Theater heute‹, eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2004, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2004)
Dunkel lockende Welt (Uraufführung 2006 an den Münchner Kammerspielen, eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2006 und zu den Hamburger Autorentagen 2006, nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2006).

»Ein Theaterkunstwerk.« (Kurier)

»Das Schönste daran ist die Sprache: Mit Rhythmus und Reim, mit Redensarten und Metaphern jonglierend, nimmt sie den Dingen alle Erdenschwere. Immerhin geht es hier um die großen Lebensthemen, erklingt die Weise von Sehnsucht, Liebe und Tod.« (Ulrich Weinzierl, Die Welt)

»Händl Klaus ist der Dramatiker der Saison.« (Silvia Stammen, Die Zeit)

»Ein Abend, der beweist, dass das Theater doch noch zaubern kann und nicht nur zaudern, so dass man sich die Augen reibt, und wenn man wieder klar sieht, bloß stammelt: Bravo!« (Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung zur Uraufführung von Dunkel lockende Welt Februar 2006)

»Händl Klaus wird als Autor gefeirt, der quer zu jedem Trend liegt und einen höchst originären Umgang mit der Sprache pflegt. Er reihr sich damit als eigenwilliger Nachfahre von Werner Schwab und Elfriede Jelinek ein. Sein ästhetisches Kennzeichen sind die zerstückelten Sätze, die zerbrochene Sytax. Einen ganzen Satz gibt es bei Händl Klaus nicht. Von einem Satz müssen hier immer zwei oder mehrere Personen leben, die sich die Satzsplitter als Dialogfetzen zuwerfen.« (Lothar Lohs, Bühne)

»So leichtfüßig seine Stücke vordergründig wirken, so existentiell sind sie. ›Alle meine Stücke handeln von dem mächtigen Gegenüber, das nicht fassbar ist: dem Tod‹ sagt Händl.« (Karin Cerny, profil)

Textauszug