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Andreas Unterweger
Wie im Siebenten
Roman
2009

ISBN: 9783854207573
18.- €
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gebunden, 21 x 13 cm
144 Seiten

Shortlist Rauriser Literaturpreis 2010

Ein Glücksfall, wenn die Dinge und die Verhältnisse einfach sind, wenn aller Anfang leicht ist. Wenn die Liebe so leicht fällt wie die Kunst, wenn Romane schreiben ist wie Kaffee trinken und nur das Gitarrespielen ein bisschen klemmt – easy living!

Andreas und Judith leben offenbar nicht nur im siebenten Bezirk in Wien, sondern auch im siebenten Himmel. Die Liebe lässt sich gut an, das Schreiben lässt sich gut an – »Mein erstes Buch sollte ein ganz einfaches Buch werden, das von ganz einfachen Dingen handelte« –, und trotzdem geht es um Leben und Tod: schreiben, um nicht zu verhungern, die Wahrheit sagen, über den schönen Sätzen nicht die wahren vernachlässigen. Wie im Siebenten ist ein so leichter wie ernsthafter Roman darüber, wie wichtig Anfänge sind und welche Kraft Träume haben sollten, um es mit der Wirklichkeit (der wirklichen Wirklichkeit!) aufnehmen zu können.

Ein unglaublich liebenswertes und charmantes Buch über das Leben und das Schreiben, über Hoffnungen und Befürchtungen und darüber, was einen Song von einem Roman unterscheidet. Andreas Unterweger verbindet die widerspenstige Sanftheit eines Richard Brautigan mit der lässigen Ironie der Postmoderne und verwirklicht mit seinem raffinierten Erstling gewissermaßen den Debütroman an sich.

»Eine literarische Neuentdeckung. Wie im Siebenten ist der gelungene Versuch, dem Leben einen Schritt näher zu kommen.« (Maria Renhardt, Furche)

»Andreas Unterweger hat das Debüt hingelegt. Ein Buch über das erste Buch. Ein Buch über das Schreiben, wie es aus dem Alltag und dem Fenster franst. Ein Buch über die Liebe und die Musik, und wie sie sich gegenseitig bedingen. Ein Buch darüber, wie einfach und schön alles sein kann.« (Hermann Niklas, Kleine Delikatessen)

»Unterweger ist ein höchst raffinierter Erstling gelungen, ein charmantes Pläadoyer für Gelassenheit und das Vertrauen darauf, dass alles so kommen wird, wie es soll.« (Christina Hoffmann, FAZ)

»Wie im Siebenten von Andreas Unterweger ist ein außergewöhnlich ungewöhnliches Buch. Und das im besten Sinn! Es erzählt von Judith und Andreas, von Bob Dylan und John Lennon. Es ist durchzogen von Musik und Philosophie. Es steckt voller Andeutungen und Symbole, die im Leser sanft, aber eindringlich Resonanz auslösen.« (Martina Jung, Radio Orange)

»Mit Wie im Siebenten serviert Andreas Unterweger ein unterhaltsam reflektiertes Debüt, in dem er die picksüß aufgetragene Liebesthematik mit ausreichend Selbstironie zu würzen versteht.« (Paul Pechmann, Literaturbeilage Der Falter)

»Ein bravouröses Debüt.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)

»Andreas Unterweger schreibt zauberhafte, um alle Kanten eines von Beziehungsarbeit geprägten Alltags schwebende Prosa, die trotz ihrer Leichtigkeit nie an der Oberfläche haften bleibt. Und er beherrscht die Schubumkehr – dann bricht er rigoros mit literarischen Bildern, bis es dem Leser den Atem verschlägt.« (Alfred Kolleritsch)

»Mit seinem Debütroman über die Liebe, das Glück und das Schreiben eines Debütromans hat Andreas Unterweger nicht weniger als die Komplexität der Einfachheit eingefangen.« (Christoph Hartner)

»Ein kunstvolles literarisches Vexierspiel auf vielen Ebenen und Stillagen, das sich kokett mit dem Leben und dem Schreiben beschäftigt.« (Tobias Hierl, Buchkultur)

»Witzig und intelligent (…) Andreas Unterweger nimmt den Leser sehr behutsam an der Hand und nimmt ihn mit in seine Welt.« (Kathrin Kuna, DUM)

»Bei Unterweger verquicken sich in bester Postmoderne-Manier Fiktion und Reflexion, Erzählung und Essay, Leichtigkeit und Schwere. Ein stilsicheres Debüt.« (Werner Schandor, Wiener Zeitung)

»Erfrischend frech. Unterweger spielt und jongliert in jugendlicher Unbekümmertheit mit den Erzählebenen, die Frage, ob postmodernes Schreiben noch zeitgemäß ist, kratzt ihn nicht – recht so! Er integriert Fotos in seinen Roman, er zitiert, er zitiert von Autoren, die es nicht gibt, er schweift ab, betreibt Dylanologie, spielt mit der Herausgeberschaft des Textes, fügt Anmerkungen und Textfragmente an. Er hat sehr viel riskiert, das macht sein Debüt sympathisch. Ein Lichtblick im herbstlichen Neuerscheinungsreigen!« (Peter Landerl, Literaturhaus Wien)

»Eine intelligente und charmante Verbeugung vor der Liebe und dem Schreiben« (Frank Schorneck, Titel-Magazin)

»Ein Kaleidoskop des Lebens und der Liebe. (Wiener Bezirksblatt)

»Es ist ein charmater und witziger Husarenritt durch die verschiedenen, philosophischen Betrachtungen von Popkultur und Literatur, wobei auch hier sich Unterweger nicht verkneifen kann, durch einen ›Anhang‹ im Buch sich selbstironisch das Bein zu stellen. Am Ende darf die Poesie neben dem autobiografischen Aspekt und dem wissenschaftlichen Kommentar natürlich nicht fehlen. Schließlich hatte man nicht viel weniger im Sinn, als etwas zu erklären, was sich eigentlich nicht erklären lässt. Die große Liebe.« (Andreas Gstettner, fm4)

»Hintergründig und locker zugleich ist Unterwegers Debüt. Empfehlenswert.« (Peter Landerl, Bücherschau)

»Ein verspieltes Romanprotokoll einer Liebespassion.« (Frank Schäfer, Rolling Stone)

»Andreas Unterwegers Erstling ist ein Buch über den schönen, kindlichen Elan des Anfangs, der sich in den Fallstricken seiner unvermeidlichen Fortzeugungen verstrickt, doch diesen Elan nie verrät, sondern ihn transformiert, manchmal in Ernst und Nachdenklichkeit, manch-mal in Humor. Und die Form des Romans bildet zusehends das Dickicht des Lebens, Liebens und Schreibens ab: die Sprache wird komplexer, reflektierter, integriert Wissen und stellt es auch aus: in Anmerkungen, Fußnoten, Bildern, in Zitaten und Querverweisen. Es gibt mit einem mal nicht nur Judith und Andreas in Unterwegers Romanwelt, sondern auch Dante und Beatrice, Yoko Ono und John Lennon, in deren Lebens-, Liebes- und Künstler-biographien sich das vermeintlich reine Licht von Judiths und Andreas Geschichte vielfältig bricht.« (Gerhard Melzer, Leiter Literaturhaus Graz, in der Einleitung zur Buchpräsentation)

»Auf dem Cover sind bunte Glasmurmeln abgebildet und wie eine Kiste bunter Glasmurmeln kommt mir auch der Roman vor. Der Text besteht aus vielen schimmernden, gut geschriebenen einzelnen Glasmurmeln, die sich ohne Leerläufe hintereinander reihen - und im Blick gegen das Licht die faszinierende Schönheit ihrer Einschlüsse offenbaren. Und da gibt es wirklich viel an Struktur, Form und Farbe zu entdecken. Auch beim wiederholten Lesen.« (Marcus Pöttler)

Textauszug