Thomas Hettche Das Sehen gehört zu den glänzenden und farbigen Dingen
ESSAY 33
Thomas Hettche, wichtiger und wortführender Essayist und Kritiker, legt hier einen Essay vor, der den ganz besonderen Inszenierungen unseres Blicks und den daraus entstehenden Bildern, am Ende der Schriftkultur, seine Aufmerksamkeit schenkt.
Christoph Bode Den Text? Die Haut retten!
Bemerkungen zur »Flut der Interpretationen« und zur institutionalisierten Literaturwissenschaft
Nichts wäre vernichtender (aber auch nichts unwahrscheinlicher) als eine Literaturwissenschaft, die restlos gesiegt hätte und nur noch ‚richtige’ Interpretationen hervorbrächte.
Werner Schwab Der Dreck und das Gute. Das Gute und der Dreck
Ein Doppel-Essay auf Schwabisch, in dem der Autor Stellung bezieht zu Fragen der Ästhetik und der Liebe, des Guten und der Sprache, und gleichzeitig sich selbst in seinem ästhetischen Empfinden und Wahrnehmen bloßlegt.
Hans-Jürgen Heinrichs Der Wunsch nach einer souveränen Existenz
Georges Bataille: Philosoph. Dichter. Kunsttheoretiker. Anthropologe. ESSAY 38
Eine unumgängliche Studie für jeden, der an Georges Bataille interessiert ist – und an den Fragestellungen eines exemplarisch furchtlosen und unorthodoxen Denkens in diesem Jahrhundert.
Franz Josef Czernin Dichtung als Erkenntnis
Zur Poesie und Poetik Paul Wührs. ESSAY 37
»Ich selbst also, der Schreibende oder der Lesende,
komme ins Spiel und stehe auch zugleich auf ihm.«
Hans-Jürgen Heinrichs Die geheimen Wunder des Reisens
ESSAY 16
Von reisenden Schriftstellern und schreibenden Reisenden.
»Das schöne kleine Buch umgreift sein Sujet in Text und Zitat – ein wahrliches Vademecum, das man ebenso an jeder Stelle aufschlagen kann, um sich in einige Gedichtzeilen zu vertiefen, wie auch den Gedanken des Autors über Seiten hinweg zu folgen.« (Michael Kellner, Listen)
Boris Groys Die Muse im Pelz
Die »Venus im Pelz« als Muse der Massenkultur. ESSAY 51
In einem »geistreichen und ideensprühenden Essay« (Literatur-Report) bringt Boris Groys seine Deutung der masochistischen Grundsituation mit Phänomenen der gegenwärtigen Kulturrezeption und zentralen Fragen der Philosophie zusammen.
Reinhard P. Gruber, Ludwig Harig Die Negerhaftigkeit der Literatur
ESSAY 13
Gefragt nach der Möglichkeit, Leben in Literatur und Literatur ins Leben rückzuübersetzen, macht sich Gruber auf die Spur von Ludwig Harig und entdeckt bei der Lektüre des Romans Ordnung ist das halbe Leben eine Verwandtschaft mit Harig, die er die Negerhaftigkeit in der Literatur nennt.
Bodo Hell, Ernst Jandl die wirklichen Möglichkeiten
Zwei Reden zum Erich-Fried-Preis
Dieser Band enthält die Erich-Fried-Preisrede Bodo Hells und sein Bekenntnis zur sprachbezogenen Literatur.
Ernst Jandl spricht über seine Lesegewohnheiten, seine persönlichen Erinnerungen an Erich Fried und dessen poetische und politische Bedeutung. Zugleich zeichnet er ein Portrait Bodo Hells aus biografischen, literarischen und freundschaftlichen Bemerkungen.
Dazu Hells literarische Gegenrede und Poetologie.