Schuldt, Jacques Roubaud, Robert Kelly Abziehbilder, heimgeholt
In drei Aufsätzen stellen die Autoren sich dem Thema Literatur – Sprache – nationale Identität.
Jesper Svenbro Ameisenwege
Figuren der Schrift und des Lesens in der griechischen Antike. ESSAY 41
Ein Versuch über griechisch-antike Figuren der Stimme und der Schrift und ihre aktuelle Bedeutung, mit Seitenblicken auf Popper, Foucault, Derrida.
Jean Baudrillard Architektur: Wahrheit oder Radikalität?
ESSAY 40
Die eleganten und angriffslustigen Ausführungen des französischen Gesellschaftstheoretikers zur Architektur im Zeitalter der Virtualität.
Rada Ivekovic Autopsie des Balkans
Ein psychopolitischer Essay
Die Autopsie des Balkan ist eines der wichtigen historischen, politischen und philosophischen Bücher über ein europäisches Phänomen, das mit dem vorigen Jahrhundert zu Ende ging: klug, vielseitig und vor der Folie vieler diverser Weltkulturen und Philosophien.
Felix Philipp Ingold Autorschaft und Management
Eine poetologische Skizze
In diesem Essay zeichnet Ingold die auktoriale Selbstreflexion seit Baudelaire und Rimbaud diachron bis in die (postmoderne) Gegenwart nach.
Dragana Tomasevic Briefe nach Sarajevo
Ein Buch, das sich, in Briefform, an die Greueltäter im ehemaligen Jugoslawien richtet, wie an zurückgebliebene Freunde, an Tote und Geflüchtete.
Elfriede Czurda Buchstäblich: Unmenschen
Czurdas Essays sind vor allem, wie ihre Romane und Gedichte: formstrenge Literatur als Anstrengung und Erkenntnis. Die gemeinsame innere Logik der hier versammelten fünf Essays zu Veza Canetti, André Thomkins und Liesl Ujvary ist ihr Kreisen um ein Thema. Um den Ort des Schreibens zwischen Körper und Papier.
Thomas Hettche Das Sehen gehört zu den glänzenden und farbigen Dingen
ESSAY 33
Thomas Hettche, wichtiger und wortführender Essayist und Kritiker, legt hier einen Essay vor, der den ganz besonderen Inszenierungen unseres Blicks und den daraus entstehenden Bildern, am Ende der Schriftkultur, seine Aufmerksamkeit schenkt.